franz hat mir gestern ein interessantes phänomen geschildert, das ich schon öfter hörte. es geht um seine schwiegereltern. er kommt besser gesagt kam mit beiden ganz gut aus. denn sein schwiegervater lebt seit fünf jahren nicht mehr.
was aber franz immer wieder fasziniert, ist wie seine schwiegermutter mit dem verlust ihres mannes umgeht. sie steckt nach fünf jahren immer noch in tiefer trauer und will und will einfach nicht darüber hinweg kommen. immerhin hat sie den besten ehemann der welt verloren. wie unfair das leben doch ist.
das war aber nicht immer so. franz war ein netter, freundlicher, hilfsbereiter mensch, der immer alles problemlos wegstecken konnte, wie es schien. er musste viel wegstecken, denn seine holde nunmehr witwe konnte sich schon wie eine richtige furie aufführen. wie das permanente herumekeln und drangsalisieren der mutter vom schwiegervater auf die dauer weggesteckt wurde, konnten viele nicht glauben.
als nun beide in pension waren und noch mehr aufeinander klebten, war es um ihn geschehen. wenige jahre später erkrankte sein schwiegervater schwer an den nieren und kurze zeit später verstarb er. er schien sich auf seine erlösung vom irdischen jammertal auch irgendwie zu freuen.
als absehbar war, dass der schwiegerpapa bald versterben würde, mutierte schwiegermama zum armen verlassenen opfer, das nun vollkommen unschuldig alleine da stehe und für ihr schicksal natürlich überhaupt nichts könne.
franz gesteht mir, dass er sich mit viel gewalt das grinsen verkneifen müsse, wenn seine schwiegermutter noch immer am grab in tränen ausbreche und den leuten, die sie auf dem friedhof trifft, immer wieder erkläre, wie lieb sie ihren mann gehabt hätte. leider hat er davon zu lebzeiten nicht viel mitbekommen.
was aber franz immer wieder fasziniert, ist wie seine schwiegermutter mit dem verlust ihres mannes umgeht. sie steckt nach fünf jahren immer noch in tiefer trauer und will und will einfach nicht darüber hinweg kommen. immerhin hat sie den besten ehemann der welt verloren. wie unfair das leben doch ist.
das war aber nicht immer so. franz war ein netter, freundlicher, hilfsbereiter mensch, der immer alles problemlos wegstecken konnte, wie es schien. er musste viel wegstecken, denn seine holde nunmehr witwe konnte sich schon wie eine richtige furie aufführen. wie das permanente herumekeln und drangsalisieren der mutter vom schwiegervater auf die dauer weggesteckt wurde, konnten viele nicht glauben.
als nun beide in pension waren und noch mehr aufeinander klebten, war es um ihn geschehen. wenige jahre später erkrankte sein schwiegervater schwer an den nieren und kurze zeit später verstarb er. er schien sich auf seine erlösung vom irdischen jammertal auch irgendwie zu freuen.
als absehbar war, dass der schwiegerpapa bald versterben würde, mutierte schwiegermama zum armen verlassenen opfer, das nun vollkommen unschuldig alleine da stehe und für ihr schicksal natürlich überhaupt nichts könne.
franz gesteht mir, dass er sich mit viel gewalt das grinsen verkneifen müsse, wenn seine schwiegermutter noch immer am grab in tränen ausbreche und den leuten, die sie auf dem friedhof trifft, immer wieder erkläre, wie lieb sie ihren mann gehabt hätte. leider hat er davon zu lebzeiten nicht viel mitbekommen.
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