ernst schildert in einer selbsterfahrungsgruppe sein schicksal. der name ist geändert. das umfeld auch. der inhalt ist leider real.
ernst war immer ein familienmensch. aus einer tollen familiären umgebung kommend, wollte er immer selbst eine familie gründen und für sie bestmöglich da sein. irgendwie ist dieses projekt jedoch gescheitert.
ernst lernt marlene (name geändert) kennen. es entwickelt sich aus seiner sicht eine tolle beziehung, obwohl sie sich berufsbedingt relativ wenig sehen. urlaube und wochenenden werden zusammen im teilweise gemeinsamen freundeskreis verbracht. nach drei jahren beschließen sie eine familie zu gründen, das erste kind kommt. dass ernst beruflich bedingt nicht ständig da sein kann, stört marlene nicht. keine zwei jahre später kommt ein zweites kind.
als das zweite kind zu laufen anfängt, beginnt marlene, ernst immer mehr aus der beziehung raus zu ekeln. ernst versteht das nicht, will teil der familie bleiben und sich einbringen. marlene verschließt sich immer mehr und fordert ihn letztendlich auf, die familie ganz zu verlassen. würde er nicht folge leisten, würde sie dafür sorgen, das er seine kinder nie wieder sehe.
ernst versteht das verhalten von marlene nicht. was ist bloss in sie gefahren? warum diese ablehnung? warum diese ausgrenzung? warum diese drohungen?
nachdem marlene einige hundert kilometer zu ihren eltern zurück gezogen ist, sieht ernst seine beiden kids etwa alle 4 bis 6 wochen halbtagsweise. er zahlt eine unsumme an unterhalt, da er fleißig arbeitet und viel verdient. das finanzielle sei nicht das problem. aber als vater derart ausgegrenzt und unter kontrolle gehalten zu werden, das verstehe er bis heute nicht.
heute hat ernst einen anderen zugang zu diesem thema. marlene ist ein alpha-weibchen, das beruflich erfolgreich ist, alles seber gerne im griff hat, und sich das leben so organisiert, dass sie keinen mann braucht. im gegenteil, ein mann würde in ihrem konzept auch stören. dass sie wieder lockere beziehungen habe, weiss ernst. aber die kommen ihrer kleinfamilie nicht zu nahe.
ernst fühlt sich als samenspender und unterhaltszahler unter gleichzeitiger wegsperrung missbraucht. der mohr hat seine schuldigkeit getan, der mohr kann gehen. und zahlen natürlich auch. heute versteht ernst auch, warum marlene das thema heiraten immer mied und auf möglicherweise später vertröstete. ihre strategie könnte von langer hand vorbereitet worden sein.
ernst hat nun eine familie gefunden. die kinder seiner freundin, die er nach dem wegzug der mutter seiner kinder fand, sind etwas älter und binden ihn toll in die familie ein. zu ihrem leiblichen vater haben sie seit jahren keinen kontakt. warum, weiss er nicht und will es auch nicht wissen. an weitere eigene kinder denkt ernst nicht mehr. die schrammen, die er sich bei marlene geholt hat, schmerzen, wenn er über dieses thema nachzudenken beginnt.
ernst hat seine aufgabe gefunden, auch wenn er es bedauert, sie nicht bei den eigenen kindern gefunden zu haben.
ernst war immer ein familienmensch. aus einer tollen familiären umgebung kommend, wollte er immer selbst eine familie gründen und für sie bestmöglich da sein. irgendwie ist dieses projekt jedoch gescheitert.
ernst lernt marlene (name geändert) kennen. es entwickelt sich aus seiner sicht eine tolle beziehung, obwohl sie sich berufsbedingt relativ wenig sehen. urlaube und wochenenden werden zusammen im teilweise gemeinsamen freundeskreis verbracht. nach drei jahren beschließen sie eine familie zu gründen, das erste kind kommt. dass ernst beruflich bedingt nicht ständig da sein kann, stört marlene nicht. keine zwei jahre später kommt ein zweites kind.
als das zweite kind zu laufen anfängt, beginnt marlene, ernst immer mehr aus der beziehung raus zu ekeln. ernst versteht das nicht, will teil der familie bleiben und sich einbringen. marlene verschließt sich immer mehr und fordert ihn letztendlich auf, die familie ganz zu verlassen. würde er nicht folge leisten, würde sie dafür sorgen, das er seine kinder nie wieder sehe.
ernst versteht das verhalten von marlene nicht. was ist bloss in sie gefahren? warum diese ablehnung? warum diese ausgrenzung? warum diese drohungen?
nachdem marlene einige hundert kilometer zu ihren eltern zurück gezogen ist, sieht ernst seine beiden kids etwa alle 4 bis 6 wochen halbtagsweise. er zahlt eine unsumme an unterhalt, da er fleißig arbeitet und viel verdient. das finanzielle sei nicht das problem. aber als vater derart ausgegrenzt und unter kontrolle gehalten zu werden, das verstehe er bis heute nicht.
heute hat ernst einen anderen zugang zu diesem thema. marlene ist ein alpha-weibchen, das beruflich erfolgreich ist, alles seber gerne im griff hat, und sich das leben so organisiert, dass sie keinen mann braucht. im gegenteil, ein mann würde in ihrem konzept auch stören. dass sie wieder lockere beziehungen habe, weiss ernst. aber die kommen ihrer kleinfamilie nicht zu nahe.
ernst fühlt sich als samenspender und unterhaltszahler unter gleichzeitiger wegsperrung missbraucht. der mohr hat seine schuldigkeit getan, der mohr kann gehen. und zahlen natürlich auch. heute versteht ernst auch, warum marlene das thema heiraten immer mied und auf möglicherweise später vertröstete. ihre strategie könnte von langer hand vorbereitet worden sein.
ernst hat nun eine familie gefunden. die kinder seiner freundin, die er nach dem wegzug der mutter seiner kinder fand, sind etwas älter und binden ihn toll in die familie ein. zu ihrem leiblichen vater haben sie seit jahren keinen kontakt. warum, weiss er nicht und will es auch nicht wissen. an weitere eigene kinder denkt ernst nicht mehr. die schrammen, die er sich bei marlene geholt hat, schmerzen, wenn er über dieses thema nachzudenken beginnt.
ernst hat seine aufgabe gefunden, auch wenn er es bedauert, sie nicht bei den eigenen kindern gefunden zu haben.
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