Sonntag, 6. März 2016

sozial-nutte

bin mal wieder mit einem schlimmen fall konfrontiert. trennungssituation. die kinder wurden planmäßig vom vater entfremdet. natürlich gibt es meinungsverschiedenheiten, der ton ist oft nicht freundlich.

für den vater gab es keine erklärung, warum seine kinder ihn nicht mehr sehen wollen. doch jetzt gibt es eine spur. die mutter liest die zweifellos unangenehme korrespondenz vom vater, die eigentlich nicht für seine kinder bestimmt ist, abends den halbwüchsigen vor. ihre eigenen unfreundlichkeiten liest sie ihnen nicht vor. sie ist ja die gute. natürlich haben die kids fallweise schlafstörungen. aber das ist nicht so schlimm, denn es gibt ja einen, der dran schuld ist.

der vater käme nie auf die idee, das fallweise durchgeknallte verhalten oder die äußerungen der mutter den kids auf die nase zu binden. aber jetzt gibt es eine erklärung, warum die mutter dieses spiel spielt. eine durchgeknallte sozialarbeiterin hat der mutter empfohlen, sie möge doch die kids mit den toll negativ interpretierbaren äußerungen des vaters konfrontieren. damit könne man bei den kids so viel hass aufbauen, dass die den kontakt zum vater vollkommen unterbrechen. wenn kein kontakt da ist, können sich die kids auch nicht verplappern. und die dame kann ihr durchgeknalltes spiel so weiterspielen.

rechtlich kommt man gegen dieses intrigante spiel de facto nicht an. die psychischen folgeschäden sind dem system ohnehin egal. auch in der schule hat man immer einen sündenbock, den man präsentieren kann, wenn die kids auffällig werden. wenn es die mutter ausreizt, schafft sie es mit der zeit, die geschichte so zu drehen, dass der vater am abgebrochenen kontakt schuld sein müsse, und er sich nie um die kids gekümmert hätte.

mit sozialarbeit für kinder hat die arbeit einer sozial-nutte nichts zu tun.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen