Samstag, 3. September 2016

gewalt ist männlich

gewalt in der familie sei männlich dominiert, wollen uns frauenrechtlerinnen immer wieder beweisen. aber ist sie es wirklich? ist männliche gewalt nur deshalb wahrnehmbar, weil frauen empfindlicher reagieren? weil körperliche gewalt sichtbare spuren hinterlässt, während man die folgen von gewalt von frauen lange gut verbergen kann?

blenden wir 40 bis 50 jahre zurück. viele familien waren eher patriarchalisch organisiert. es war vielerorts noch üblich, dass regeln vorgegeben und sanktioniert wurden. diese regeln konnten sinnvoll sein, aber auch missbrauch tür und tor öffnen. regeln sorgten aber auch dafür, dass sich menschen besser selbst beherrschen konnten. die machtausübung erfolgte überwiegend von männern. machtausübung von frauen war weniger ausgeprägt, aber subtiler. viele frauen lernten, trotz angeblicher männlicher übermacht ihre eigene macht auszuspielen.

immigranten kommen häufig noch aus strukturen, wie sie bei uns vor 50 jahren üblich waren. durch immigration wechseln diese in kurzer zeit in ein westlich geprägtes system, können aber mit dem raschen wandel nicht umgehen und versuchen mit verhaltensmustern aus ihrer heimat probleme zu lösen. es ist also kein zufall, dass an dieser bruchlinie konflikte aufbrechen, und betroffene frauen im frauenhaus landen.

gewaltfreie erziehung hat zwar die übergriffe von männern auf frauen stark reduziert, ganze generationen von männern aber ideologisch derart kastriert, dass sie häufig nicht mehr in der lage sind, sich selbst gegen übergriffe zu wehren. sie hat in weiterer folge auch dazu geführt, dass viele menschen wichtige kulturfähigkeiten wie selbstbeherrschung oder empathie nicht mehr ausbilden. zudem hat man verabsäumt, die wahrnehmung für männliche und weibliche gewalt zu schärfen. wir lassen damit unsere kinder, insbesondere die buben in ein offenes messer laufen.

die tatsache, dass selbstbeherrschung und empathie nicht mehr in diesem umfang ausgebildet werden, unsere wehrhaftigkeit durch erziehung beschnitten wurde, führt dazu, dass uns immer mehr psychopathen auf der nase herum tanzen.

gewalt ist heute nicht mehr männern eindeutig zuordbar. körperliche gewalt ist noch ein überwiegend männliches problem. psychische gewalt bis zu psychoterror ist ein überwiegend weibliches phänomen. zudem hat sich die zeitspanne weiblicher aggression spürbar verlagert. zum einen findet weibliche gewalt in familiären strukturen gegen kinder, männer und andere frauen (eifersucht, mobbing) statt, sie findet aber immer häufiger nach beziehungsende statt. interessanterweise unterstützt eine riesige frauenlobby solche gewaltexzesse, beginnend von jugendämtern, gewaltschutzzentren, frauenrechtsorganisationen. was sich oft ziemlich neutral als kinder- und jugend-wohlfahrt oder gewaltschutzzentrum bezeichnet, ist nicht in erster linie eine schutz-organisation für kinder oder familien im gesamten, sondern eine effektive schutzlobby für frauen-interessen, koste es was es wolle. ob dabei kinder oder väter vor die hunde gehen, ist nicht relevant.

leider gibt es kaum organisationen, die vorurteilsfrei dem thema "gewalt in der familie" nachgehen wollen. mit großer wahrscheinlichkeit sind frauen bei gesamtheitlicher betrachtung heute zumindest genauso gewalttätig wie männer, wenn nicht sogar erheblich gewaltätiger. frauen haben allerdings andere gewaltmuster. sympthomatisch für weibliche gewalt ist mobbing und psychoterror in beziehungen und nach beziehungen, insbesondere wenn kinder da sind. hier wird häufig gewalt auf und über kinder ausgeübt.


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