Samstag, 15. Oktober 2016

gleichbehandlung

justin ist ein etwas schräger typ. er fühlt sich unfair behandelt. warum dürfen frauen zb. immer alles und er nichts. ich gestehe, ich konnte spontan nichts zur lösung seines problems beitragen.

warum müsse er 120 km auf sich nehmen, um einen gerichtstermin wahrzunehmen, während in der selben angelegenheit das gericht seine exfrau zu hause aufsucht? ich gestehe, ich konnte das nicht erklären.

justin fragt mich, warum seine mails ans jugendamt sofort an die kindesmutter weiter geleitet werden, während er kompliziert um akteneinsicht ersuchen muss, um die mails seiner ex zu lesen, vorausgesetzt sie sind nicht aus unerfindlichen gründen in vergessenheit geraten. ich hab ehrlich gestanden keine erklärung dafür. 

wenn er etwas behaupte, werde das sofrot in frage gestellt. wenn seine ex-frau etwas behauptet, fragt niemand danach, ob das richtig ist. kommt mir bekannt vor, aber kann ich nicht wirklich beantworten.

in einem punkt sieht sich justin aber im vorteil. wenn die mutter seiner kinder behauptet, er sei eine gefahr für die kinder, trifft das jugendamt in geschätzten 7,5 sekunden eine entscheidung. wenn er dasselbe von der mutter der kinder behauptet, dauert diese entscheidung viereinhalb monate.

und ich werd mal scharf nachdenken, ob das einzelfälle sind ...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen