Mittwoch, 18. November 2015

schwierig

lerne markus kennen. markus ist vater einer zehnjährigen tochter. also er ist sich nicht sicher, ob er der vater ist. er zahlt nicht wenig unterhalt für sie. einige jahre nach der geburt behauptete die mutter mehrmals, er sei nicht der vater. da er aber einen guten draht zur tochter hatte, versuchte er den schaden möglichst gering zu halten. inzwischen wurde er aus der beziehung hinausgeekelt und seine vaterschaft besteht nur mehr aus der zahlung des unterhalts, nicht wenig, wie oben erwähnt. und nicht sicher, wer der tatsächliche vater seiner tochter ist.

da kindesunterschiebung ein betrugsdelikt ist, das zwei jahre nach kenntnis des betrugsverdachts verjährt, hat er keinen anspruch mehr auf gerichtliche feststellung der vaterschaft. um den schaden zu begrenzen, fordert er die mutter schon ein halbes jahr auf, eine rechtsverbindliche erklärung betreffend der infrage kommenden väter seiner tochter abzugeben. bisher erfolglos. inzwischen versteht er auch warum.

behauptet die mutter, nur er könne der vater sein, und das würde mit einem vaterschaftstest widerlegt werden, dann hätte sie wieder ein betrugsdelikt am hals. gibt sie gleich mehrere männer als mögliche väter an, würde das ein zweifelhaftes licht auf sie werfen. markus weiss jetzt wie er die weigerung der mutter, eine rechtsverbindliche erklärung betreffend der vaterschaft abzugeben, zu interpretieren hat.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen